Foto: © Ute Messerschmidt
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15.03.2019

Am 22.03.2019 sollte im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Waldgebiet des Jahres 2019 – urbane Wälder Rhein/Ruhr die Arbeit und Leistungen der Forstkolleginnen und Forstkollegen im Besonderen herausgestellt und geehrt werden. Sie alle werden momentan - vermutlich eher am eigenen Leib als durch die zeitgleiche Berichterstattung – die aktuelle Situation im „Arbeitsplatz Wald“ mitbekommen: Aufgrund der Folgen der derzeitigen extremen Wetterlage sehen wir uns gezwungen, die Auftaktveranstaltung zum „Waldgebiet des Jahres 2019 für den 22.03.2019 abzusagen und zu verschieben. Die extrem hohe Arbeitsbelastung aller Beteiligten bei der Bewältigung der Borkenkäfersituation bereits in den letzten Monaten wurde und wird von den Sturmereignissen der letzten Tage noch extrem verschärft.

 

Es wundert uns daher nicht, dass uns in den letzten Tagen viele Absagen von Kolleginnen und Kollegen erreichen, die die ihnen übertragene Verantwortung für Ihren Arbeitsbereich sehr ernst nehmen. Oberste Priorität hat für uns alle die Wiederherstellung der Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger, gerade im Ballungsraum an Rhein und Ruhr.

 

In einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz mit den Initiatoren vom BDF Bund und BDF NRW wurde entschieden, die Veranstaltung in den Zeitraum Ende Mai 2019 zu verschieben. Wir befinden uns gerade in der Terminabstimmung und sind dabei alle „Komponenten wieder zu synchronisieren“.

 

Angedacht ist nun, vor der Auftaktveranstaltung zum Waldgebiet des Jahres ab mittags, vormittags einen außerordentlichen Landesdelegiertentag abzuhalten. Es geht uns dabei nicht darum, Beschlüsse zu fassen. Auf ein Antragsverfahren, wie es bei Delegiertentagen sonst üblich ist, kann von Seite des geschäftsführenden Vorstands aus daher verzichtet werden.

 

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen zusammenführen und mit aktuellen Informationen zur Privatisierung des Holzverkaufs und zur Einführung der direkten Förderung der Betreuung zu versorgen. Außerdem möchten wir ein Plenum schaffen, in dem darüber gesprochen wird, wie die Betroffenen mit dieser neuen Situation umgehen und welche Erwartungen sie an Ihren Berufsverband und an Ihren Arbeitgeber haben.

 

So werden wir in einer dann hoffentlich entspannten Atmosphäre und dem Anlass entsprechend mit vielen Kolleginnen und Kollegen den Tag gemeinsam verbringen können. Darauf freuen wir uns!


Öffentlicher Dienst der Länder: Attraktivität hat ihren Preis

© Tenkhoff
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© Ute Messerschmidt
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Warum wir an Rhein und Ruhr das perfekte Waldgebiet des Jahres haben

 

Januar 2019

Die Groß(stadt)region Rhein Ruhr verbindet man gemeinhin nicht mit einem klassischen Waldgebiet. Herbert Grönemeyer erklärte schon 1985, warum die Wahl des Waldgebietes des Jahres 2019 genau ins (kohlenstaub-)Schwarze trifft.

 

Tief im Westen

Die Region wurzelt tief im Westen in unmittelbarer Nachbarschaft zu unseren europäischen Nachbarn, mit denen wir eine lange, gemeinsame Geschichte und eine seit vielen Jahren tatsächlich grüne Grenze teilen, die mittlerweile...

 


Tarifbeschäftigte Revierleiter – Gleiches Geld für gleiche Arbeit

 

Dezember 2018

Es ist schon fast zur Gewohnheit geworden, auf den Personalversammlungen bei Wald und Holz alljährlich zu beklagen, dass die tarifbeschäftigten Revierleiter gegenüber ihren verbeamteten Kollegen massiv finanziell benachteiligt sind. In gleicher Gewohnheit nickt die Betriebsleitung den betroffenen Revierleitern verständnisvoll zu und zuckt mit den Schultern, da nun einmal der TV-L  so ist wie er ist und Wald und Holz eben tarifgebunden sei.


Informationen für Tarifbeschäftigte im Innendienst bei Wald und Holz NRW

 

Dezember 2018

Im Sommer 2017  wurde die Dienstpostenbewertung für den mittleren und gehobenen Innendienst bei Wald und Holz NRW durchgeführt. Hierzu sollten die Beschäftigten ihre Stelle selbst beschreiben, um - ergänzt um ein Interview - von einem externen Unternehmen analysiert und im Hinblick auf die aktuelle Stellenbewertung überprüft zu werden.