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Plan für den Wald Nordrhein-Westfalen
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Zum Thema Klimanotstand haben wir weitere Veröffentlichungen und Aktivitäten zusammengestellt



Erschöpfende Themen in der Vorstandssitzung - Frieda schläft
Erschöpfende Themen in der Vorstandssitzung - Frieda schläft © Ute Messerschmidt

Oktober 2019

Auch in Zeiten maximaler Arbeitsbelastung und strapazierter Nervenkostüme trifft sich der geschäftsführende Landesvorstand regelmäßig und bearbeitet die Agenda der kommenden Monate. Da das neue Familienmitglied Frieda noch nicht uneingeschränkt reisefähig ist, fand die Sommersitzung im Nikodem´schen Forsthaus in Neuenrade statt.

 

Zwar ist die fachliche Bewältigung der aktuellen Kalamität noch lange nicht absehbar; Wald jedoch ist in Politik und Gesellschaft in aller Munde (mit bisweilen abstrusen Ergebnissen, Kommentaren und Auswüchsen). Der BDF leistet seit Beginn der Krise Grundlagenarbeit, die nun auch öffentlich wirksam und sichtbar wird (Waldpakt, Carlowitzplan, Wiederaufforstungsinitiative etc.). Nach der Sommerpause werden die Gespräche mit den Fraktionen in NRW beginnen; die Expertise des BDF ist dort willkommen.

 

Im kommenden Jahr stehen Personalratswahlen an. Ein Aufruf zur Kandidatenwerbung für die Wahlen bei Wald und Holz und zum Hauptpersonalrat beim Ministerium ist bereits ergangen. In der Hauptvorstandssitzung im Oktober sollen die BDF-Listen beschlossen werden, um genug Zeit für eine effektive und aussagekräftige Wahlwerbung zu haben.

 

Der Gehaltstarifvertrag für den privaten Forstdienst wird in Kürze gekündigt, um den Weg frei zu machen für neue Tarifverhandlungen. Grundsätzlich sieht der Vorstand die Notwendigkeit, den Tarifvertrag zu öffnen für die forstlichen Beschäftigten bei Zusammenschlüssen und Vermarktungsorganisationen.

 

Im Vorstand selbst stehen einige Veränderungen an, und dies nicht erst mit dem Delegiertentag 2020. Die Funktion der Rechtsschutzbeauftragten hat Marion Fuchs von Ute Messerschmidt übernommen. Des Weiteren ist der Landesverband dringend auf der Suche nach einer Pressesprecherin oder einem Pressesprecher. Das mediale Interesse ist groß, die vielen Anfragen können nicht mehr von der Geschäftsstelle oder einzelnen Vorstandsmitgliedern bedient werden.

 

Weitere Themen waren das Waldgebiet des Jahres, tarifliche Angelegenheiten von Forstwirten und angestelltem Forstpersonal sowie die Arbeit der JAV

ein breites Spektrum mit zum Teil schwerer Kost, die nicht nur Frieda im Magen lag.UM


Waldgebiet des Jahres 2019

Ein humoristischer Blick auf den urbanen Wald als Arbeitsplatz

 

Bildquellen: Autowrack © Tobias Hartung - Himmelszeichen © Tobias Hartung - Büstenhalter © Tobias Hartung

September 2019

Im Jahr 2019 feiern wir Forstleute das Waldgebiet des Jahres 2019 - Urbane Wälder Rhein/Ruhr. Aber was zeichnet überhaupt urbane, also städtisch geprägte Wälder als Arbeitsplatz aus? Aus Sicht eines ursprünglich rural geprägten Försters werfe ich exemplarisch einen Blick auf einen Großstadtwald an der Ruhr. In der öffentlichen Wahrnehmung steht die Forstpartie gern für die Themen Nachhaltigkeit, Ökosystemleistungen des Waldes oder ganz aktuell dem Klimawandel. Sind es nun auch diese Themen, die meinen Arbeitsalltag als Stadtförster prägen?

 

Um diese Frage zu beantworten, blicke ich auf die letzten Monate zurück...


BDF Ticker 03/2019

Wald in Not - Wir müssen JETZT handeln!

 

30.07.2019

Häufigere und stärkere Stürme, extreme Trockenheit, Starkniederschläge, erhöhte Jahresmitteltemperaturen und die hiermit einhergehende Ausbreitung und Massenvermehrung von Schadorganismen führen sowohl in den bewirtschafteten als auch in den natürlichen Wäldern zu fortdauernden Kalamitäten und massiven Veränderungen in den Wäldern Nordrhein-Westfalens, Deutschlands und ganz Europas.
In 2018 sind allein in Nordrhein-Westfalen geschätzt mehr als 25 Mio. Bäume, das sind ca. 25.000 ha Wald, verloren gegangen. Experten rechnen damit, dass allein die Borkenkäferkalamität noch mindestens bis Ende 2020 anhält. Eine Vervielfachung der derzeit sichtbaren Kahlflächen wird daraus folgen.

Der Wald, der das Klima schützen sollte, leidet stirbt unter den Folgen des Klimawandels!
Der Wald ist eigentlich Teil der Lösung, aber derzeit vor allem Leidtragender.
Warum ist das so?


BDF Ticker 02/2019

Forstleute rufen Klima-Notstand für den Wald in NRW aus

 

18.07.2019

Der Bundesverband des Bundes Deutscher Forstleute hat am 15.07.2019 den Klimanotstand für den Wald ausgerufen. Dies geschieht aus großer Sorge um den Wald selbst, aber auch um alle Menschen, die Tiere und Pflanzen, die Wald dringender benötigen, als vielen bewusst ist.

Nordrhein-Westfalen ist das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland.

Es hat rund 18 Millionen Einwohner, die insbesondere in großen Ballungsräumen an Rhein und Ruhr leben. Auch viele der „ländlichen Regionen“ sind im Vergleich zu anderen Bundesländern dicht besiedelt. NRW ist aber auch das Privatwaldland in der Bundesrepublik. 70% des nordrhein-westfälischen Waldes gehören 150.000 Waldbesitzern. Für viele Menschen ist der Wald Arbeitsplatz und sichert dem Waldbesitz sein Einkommen...

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