Download
Plan für den Wald Nordrhein-Westfalen
Plan für den Wald NRW.pdf
Adobe Acrobat Dokument 242.9 KB
Download
Waldpakt NRW 2020
Waldpakt NRW 2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB


Zum Thema Klimanotstand haben wir weitere Veröffentlichungen

und Aktivitäten des BDF Landesverbands NRW zusammengestellt



Personalratswahlen 2021


v.l.n.r.: Gerhard Tenkhoff (T), Claudia Wahle (T), Richard Nikodem (T), Nils-Holger Schäfer (B), Olaf Ikenmeyer (B)
v.l.n.r.: Gerhard Tenkhoff (T), Claudia Wahle (T), Richard Nikodem (T), Nils-Holger Schäfer (B), Olaf Ikenmeyer (B)
JAV- und HJAV-Wahl 2021
Deine Stimme zählt!

Hauptpersonalratswahl im MULNV 2021

 

Am 11. März 2021 werden die insgesammt 15 VertreterInnen des Hauptpersonalrates beim MULNV gewählt. Diese 15 Plätze setzen sich zusammen aus 10 VertreterInnen für die ArbeitnehmerInnen und 5 VertreterInnen für die BeamtInnen.

Wie in den vergangenen Jahren wird es 2021 für diese Wahl auch wieder eine gemeinsame Liste der Fachgewerkschaften im DBB geben (BDF-BTB-VDLA) geben.

 

Hier erhalten Sie weitere Infos

 

v.l.n.r. Lukas Göddecke, Lija Paustjan, David Karl Winter, Barbara Koch, Lisa-Marie Giese, Winfried Nölling
v.l.n.r. Lukas Göddecke, Lija Paustjan, David Karl Winter, Barbara Koch, Lisa-Marie Giese, Winfried Nölling
JAV- und HJAV-Wahl 2021
Deine Stimme zählt!

JAV- und HJAV Wahlen 2021

 

Am 11. März 2021 finden die Wahlen der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung bei Wald und Holz NRW sowie der Hauptjugend- und Auszubildenden-Vertretung im MULNV NRW statt.

Wie in den vergangenen Jahren wird es 2021 eine gemeinsame Liste der Fachgewerkschaften im DBB geben, die gemeinsam vom BDF, BTB und VDLA unterstützt wird.

 

Hier stellen sich alle sechs BDF-Kandidatinnen und Kandidaten vor.

 

Herzlichen Dank allen KandidatInnen für das Engagement


Diese und weitere Informationen - auch zum Thema Überlastungsanzeige - finden Sie hier


Horst Heicappell - 50 Jahre Mitgliedschaft im BDF NRW

 

Februar 2021

Das Jahr 2020 wird als das Corona-Jahr in die Geschichte eingehen. Die Pandemie hat vielfältige Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Leben, so auch auf die Vereine und Verbände. Zahlreiche Vereine beklagen einen massiven Mitgliederrückgang, weil derzeit kein aktives Vereinsleben möglich ist. Sicher spielt bei vielen Kündigungen der Mitgliedschaft die angespannte finanzielle Lage eine Rolle. Aber bevor Corona uns einen flächendeckenden Stillstand bescherte, war das Engagement in Vereinen, Verbänden und kirchlichen Organisation schon sehr bescheiden.

 

Vor diesem Hintergrund kann eine langjährige Verbandstreue, wie sie uns der Forstkollege Horst Heicappell aus Hagen vorlebt, nicht hoch genug geschätzt werden. Horst Heicappell ist am 1. Juli 1970, also vor fünfzig Jahren in unseren Berufsverband eingetreten. In diesen fünfzig Jahren hat Horst Heicappell dem BDF NRW in verschiedenen Funktionen gedient. Von 1983 bis 1999 hatte er die Geschäftsführung der Bezirksgruppe Märkisches Sauerland inne. Diese Verantwortung nahm er stets mit Herzblut und großem Sachverstand wahr. Im Jahr 1999 brachte er sich mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen um die Probleme im Kommunalwald in den Beirat für den Kommunalwald ein. Es war ihm stets wichtig, den Kommunalwald aus dem berufs- und forstpolitischen Schatten des Staatswaldes heraus zu holen. Ebenso wichtig war Horst Heicappell das Thema beruflicher Identifikation. Dazu gehörte auch das Tragen der korrekten Dienstbekleidung immer dort, wo dienstliche und berufspolitische Anlässe dies erforderte. Das Tragen von Räuberzivil war ihm ein Gräuel. Den Abschied von der traditionellen Dienstbekleidung in Form der Waldbluse hat er als einen Schritt weg von der beruflichen Identifikation empfunden.

 

In der Zeit von 2004 bis 2008 gehörte Horst Heicappell als stellvertretender Landesvorsitzender dem geschäftsführenden Landesvorstand an. Auch in dieser Funktion achtete Horst Heicappell stets auf eine ausgewogene Verbandsarbeit, die allen in unserem Berufsverband anliegenden Interessen gerecht wurde. Ich habe ihn in unserer engen und freundschaftlichen Zusammenarbeit als einen loyalen, ehrlichen und hilfsbereiten Weggefährten erlebt und geschätzt. Ob in der Vorstandsarbeit oder in Diskussionen im öffentlichen Raum, Horst Heicappell bevorzugt stets eine klare Sprache und zeigt – wenn notwendig – klare „Kante“. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Seine Freundschaft und seine Wertschätzung sind mir eine Ehre.

Bernhard Dierdorf

Ehrenvorsitzender


Heim- und Telearbeit abgeschlossen

Mehr alss Homeoffice - ein forstlicher Arbeitsplatz © Ute Messerschnidt
Mehr alss Homeoffice - ein forstlicher Arbeitsplatz © Ute Messerschnidt

Januar 2021

Der Personalrat und die Verwaltung von Wald und Holz NRW haben Ende Oktober eine neue Dienstvereinbarung Heim- und Telearbeit geschlossen. Sie soll zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen ebenso wie zu erhöhten Umwelt- und Klimaschutzleistungen.

 

Neu ist, dass es der Einstieg in eine bedingungslose Telearbeit ist. Wichtig ist, dass der Job für Telearbeit geeignet ist und die technischen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind. Kommt es zu einem Engpass bei den technischen Voraussetzungen, wird nach sozialen Kriterien entschieden.

Bei der Telearbeit kann bis zu 60% der wöchentlichen Arbeitszeit von zu Hause aus gearbeitet werden – für die Heimarbeit (ohne PC – Anschluss) ist dies zu 40% möglich.

 

Dabei ist die in der DV-FLAZ vereinbarte Servicezeit einzuhalten.

 

Bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Informations- und Kommunikationstechnik. Der Beschäftigte stellt den Internetzugang.

 

Im letzten halben Jahr wurde wegen Corona auch vom Landesbetrieb vieles möglich gemacht, damit die Beschäftigten von zuhause aus arbeiten können. Dies wurde nun in eine zeitgemäße Dienstvereinbarung gegossen.

GT


 

Über den Tellerrand geschaut "Holzkohle aus Buschholz aus Namibia"

 

Januar 2021

Wie der „Hamburger Energietisch“ berichtet, wird ein sehr großer Teil der aus Namibia importierten Holzkohle in Europa beim Freizeitvergnügen Grillen verbrannt. Es handelt sich dabei um Holzkohle, die nicht aus Tropenholz hergestellt wird. Dennoch bezeichnen Umweltverbände die Verwendung dieser Holzkohle als extrem klimaschädlich. Das läge zum einen an der sehr ineffizienten Herstellung und zum anderen an den großen Mengen von Treibhausgasen, die bei der Produktion freigesetzt werden.

 

Daneben zeichnet sich ein weiterer Umweltskandal ab. So planen die Hamburger Umweltbehörde, die Wärme Hamburg GmbH und die GIZ, in Namibia hergestellte Holzhackschnitzel und Holzpellets zu importieren. Entsprechende Verhandlungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bereits heute exportiert Namibia jährlich rd. 160.000 t Holzkohle in die Europäische Union. E ist eine Erhöhung der Exportmenge auf jährlich 200.000 t im Jahr 2020 geplant. Es sollte auch der Hamburger Umweltbehörde bekannt sein, dass die Holzkohle zu den schlimmsten Klimakillern zählt. Der Raubbau des Buschholzes führt zu einer dramatischen Entwaldung Namibias und zur Degradation von Böden, letztlich auch zu weiteren Klimaschäden. Dass die Befürchtungen hinsichtlich der Entwaldung Namibias nicht unbegründet sind, zeigt der Rückgang der Waldflächen in Namibia von 8.762.000 ha auf 6.919.000 ha zwischen 1990 und 2015; so die FAO-Waldstatistik. Bei dieser Entwicklung nimmt der illegale Holzeinschlag zur energetischen Nutzung eine erhebliche Rolle ein. Der starke Waldverlust schreitet weiter voran, obwohl die deutsche Entwicklungsbank KfW die Begründung von Gemeindewälder fördert. Von der deutschen Bundesregierung wird diese Entwicklung ignoriert.

 

Es ist, denke ich, müßig über die ökologische soziale Bewertung dieser Entwicklung zu diskutieren. Während wir uns Deutschland schrittweise von der heimischen Stein- und Braunkohle als Energieträger verabschieden, will Hamburg seine Energieversorgung zulasten der Wälder Namibias sichern. Die Folgen für das Klima haben ja die Afrikaner zu ertragen.

 

Während wir in Deutschland über den Wald als Option gegen den Klimawandel diskutieren und Waldvermehrung und Waldumbau fordern, verlieren wir die Wälder in Afrika, Asien oder in Südamerika und anderenorts schleichend aus den Augen. Doch Nachhaltigkeit muss weltweite Bedeutung erfahren.

 

Bernhard Dierdorf


Neue Kolleginnen und Kollegen in NRW © LBWuH / Mark Mevissen
Neue Kolleginnen und Kollegen in NRW © LBWuH / Mark Mevissen

 

Neue Kolleginnen und Kollegen

 

Dezember 2020

Nach den schriftlichen Prüfungen im Juli 2020 absolvierten 18 ForstinspektoranwärterInnen Ende September erfolgreich die diesjährige Laufbahnprüfung.

 

Die Waldprüfung fand bei sonnigem Spätsommerwetter im Forstbetriebsbezirk Wermelskirchen des Regionalforstamtes Bergisches Land statt. Nach einer Einführung in das Prüfungsgebiet durch Forstamtsleiter Kay Boenigk und Revierleiter Stefan Springer ging es für die Prüflinge auf einen abwechslungsreichen Rundparcours mit acht Prüfungsstationen. Dieser beinhaltete neben Waldbau und Standortskunde im Klimawandel die Prüfungsgebiete Naturschutz, Holzaushaltung, Wegebau und Wildbewirtschaftung mit Jagdstrategien. Außerdem mussten die Prüflinge ein Rollenspiel auf einer „Dirtbikestrecke“ im Wald in Form eines Informations- und Deeskalationsgespräches mit Waldbesuchern meistern. Im Anschluss an die Waldprüfung gab es für alle Teilnehmenden eine regional typische Bergische Kaffeetafel auf der Terrasse von Café Calcum vor Schloss Burg, bei der der Kaffee aus der „Dröppel-Minna“ in die Kaffeetassen floss.

 

Die mündlichen Prüfungen in fünf Prüfungsgebieten wurden im Hotel-Restaurant Altenberger Hof am Fuße des Altenberger Doms durchgeführt.

 

Direkt im Anschluss an die erfolgreichen Laufbahnprüfungen erhielten alle 18 erfolgreichen Prüflinge ihre Urkunden und Prüfungszeugnisse im Rahmen einer Feierstunde aus der Hand des Prüfungsausschussvorsitzenden Jürgen Messerschmidt. Der stellvertretende Leiter von Wald und Holz NRW Heinrich Barkmeyer, der als langjähriges Mitglied des Prüfungsausschusses auch als Fachprüfer bei den Prüfungen mitwirkte, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zur bestandenen Laufbahnprüfung mit guten Prüfungsleistungen und wies in einer kurzen Ansprache auf die aktuell und zukünftig sehr guten beruflichen Möglichkeiten für den forstlichen Nachwuchs hin. Sechs Prüflinge legten ihre Prüfung mit der Note gut, zwölf mit der Note befriedigend ab. Damit kann das Prüfungsergebnis dieser Laufbahnprüfung als überdurchschnittlich gut bezeichnet werden. Im Anschluss an die Urkundenverleihung unterzeichneten 17 Absolventen Arbeitsverträge für eine direkte Anschlussbeschäftigung bei Wald und Holz NRW ab dem 25.09.2020. Ein Absolvent wird im Anschluss an den Vorbereitungsdienst eine Stelle als Förster eines kommunalen Forstbetriebes im Rheinland antreten.

 

Wald und Holz NRW setzt die 17 gewonnenen Nachwuchskräfte schwerpunktmäßig in den Forstämtern in Forstbetriebsbezirken und zur Mithilfe bei der Aufarbeitung des Schadholzes durch Trocknis und Borkenkäferkalamität sowie bei den jetzt anstehenden Wiederaufforstungen für klimastabile Wälder ein. Damit bekommen die neuen Kolleginnen und Kollegen Gelegenheit, Praxiserfahrung im Forstbetriebsdienst zu sammeln.

 

In der Ausbildung des gehobenen und höheren Forstdienstes befinden sich seit  Oktober 2020 18 neue Forstinspektoranwärterinnen und -anwärter sowie 15 Forstreferendarinnen und –referendare der Prüfungsjahrgänge 2021 und 2022. Anlässlich der Einstellungsveranstaltung in Münster wies Ausbildungsleiter Mark Mevissen  auf die Belastungen der Ausbildenden in den Forstämtern und Forstbetriebsbezirken durch die aktuelle Borkenkäferkalamität und Waldschadenssituation hin und rief zur aktiven Mitarbeit und Mithilfe  im Rahmen der Ausbildung auf.

LBWuH/ Mark Mevissen

 


 

Hauptvorstandssitzung in Corona-Zeiten

 

Dezember 2020

In dem ohnehin schmalen Zeitfenster möglicher Präsenzveranstaltungen konnte die Hauptvorstandssitzung Anfang Oktober stattfinden – Verbandsarbeit lebt wie alles menschliche Zusammenleben vom persönlichen Zusammenkommen und dem direkten Austausch.

 

Schatzmeister Richard Nikodem konnte gleich zu Beginn gute Nachrichten verbreiten – die Kasse ist in einem guten Zustand. Allerdings fielen Veranstaltungen, die naturgemäß Geld kosten, pandemiebedingt aus, was für einen Berufsverband zwar günstig, aber nicht konstruktiv ist. Ausgabensteigerungen sind zu erwarten durch zunehmende Abführungen an den Bund sowie eine fachliche Unterstützung der Geschäftsstelle. Weitere Überlegungen dazu werden bis zum Delegiertentag 2021 mitgeteilt. Dieser ist für den 20.4.2021 angedacht, wobei er wohl nicht im üblichen Format stattfinden können wird.

 

Die ausgefallenen Wahlen zum Hauptpersonalrat und die Personalratswahlen in den anderen Geschäftsfeldern des Ministeriums finden am 11. März 2021 statt. Für den HPR wird es eine gemeinsame Liste mit der BTB und der VDLA geben. Für die Liste Beamte treten Nils Holger Schäfer und Olaf Ikenmeyer an, für die Tarifbeschäftigten Gerhard Tenkhoff, Claudia Wahle und Richard Nikodem. Für die Wahl zur Jugend- und Auszubildendenvertretung wird derzeit Ausschau gehalten nach entsprechenden Kandidatinnen und Kandidaten, die bei der Hauptvorstandssitzung im Frühjahr 2021 als Listen bestätigt werden.

 

Der Gelsenkirchener Verkehrsicherheitstag soll im Jahr 2021 wieder stattfinden; als Termin ist der 22.9.2021 angedacht. Er soll wieder als gemeinsame Veranstaltung mit Wald und Holz NRW durchgeführt werden.

 

An weiteren Themen wurden diskutiert:

 

·         Volksbegehren Artenvielfalt

·         Arnsberg als Standort einer forstlichen (Fach)Hochschule

·         Geplante Satzung BDF-Jugend NRW

·         Försterkalender/ Dreimonatskalender

·         Gespräch mit der Leitung von Wald und Holz

LV/ UM

 

was suchst Du?


Andreas Lischka Nachruf Trauer
Foto: Andreas Lischka

Nachruf

Heinz Weißgerber

Karl-Heinz Ulrich

verstorben

Rolf Schröder

verstorben

Nachruf auf
Gisbert Hogrebe

Josef Böhmer

verstorben

Albert Lorentz

verstorben

Heribert Erdle

hat uns verlassen

Wir trauern um

Dieter Rupp