Stark für die Angestellten im mittleren Dienst

(Tarifbeschäftigte im Innendienst und forstliche Angestellte)

 

Wir haben den „Mittleren Dienst“ nie vergessen. Wir bohren seit Jahren still und leise dicke Bretter. Und das werden wir auch weiterhin verstärkt öffentlich tun (müssen). Ungerechtigkeiten werden wir laut und deutlich benennen. Die ständige Zuteilung neuer Aufgaben bringen unsere Angestellten an ihre Leistungsgrenzen. Deshalb muss gewährleistet werden, dass auch eine gerechte Bezahlung (Eingruppierung) erfolgt. Somit können Stellen präziser ausgeschrieben werden. Bei klarer Überlastung müssen neue Arbeitsverhältnisse begründet werden - oder andere Aufgaben müssen wegfallen.

 

Deshalb fordert der BDF:

  • Übernahme höherwertiger Tätigkeiten mit entsprechender Eingruppierung nach einer Arbeitsplatzbeschreibung.
  • Eine Überprüfung der Stellenbemessung in den Forstämtern und in der Zentrale
    (die letzte Bemessung stammt aus 2007!).
  • Praxisbezogene und zeitgemäße Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
  • Flache Hierarchien - damit das Fachwissen der Angestellten besser eingebracht werden kann.
  • Besonders dringend: Entfristung von Zeitverträgen! Serienarbeitsverträge müssen in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden, um soziale Sicherheit zu schaffen.

Die BDF Arbeitnehmervertretung ist Mitglied im DBB für die Tarifkommission NRW.
Sie formuliert für den Tarifbereich der Angestellten eigene Tarifforderungen.

 

Stark für die forstlichen Angestellten

Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

 

Die Wiederaufnahme der Nachverbeamtungen bei Wald und Holz NRW haben sowohl die Verdienstsituation wie auch die sonstigen Rahmenbedingungen der meisten KollegInnen im Außendienst schlagartig verbessert. Leider nicht für alle, denn wegen überschrittener Altersgrenze oder Einzelfallkonstellationen kommt für einige wenige die Verbeamtung nicht mehr in Frage. Es sind in der Regel diejenigen KollegInnen, die schon am längsten unter den Benachteiligungen der Tarifbeschäftigung zu leiden haben: für viele klafft nun schon seit mehr als zehn Jahren eine Verdienstlücke zur Beamtenlaufbahn von weit mehr als 50.000 € - ganz zu schweigen von den Auswirkungen, die sich erst im Renteneintrittsalter bemerkbar machen werden!

Mit vielfachen Aktivitäten mahnt der BDF diesen Missstand immer wieder an:

  • in den Tarifkommissionen des DBB auf Bundes- und Landesebene mit dem Ziel, auf eine längst überfällige Änderung des Tarifvertrages hinzuwirken,
  • in der Personalratsarbeit, wenn es um die Eingruppierung im Einzelfall geht,
  • in zahlreichen Gesprächen zwischen BDF-Vorstand und Leitung von Wald und Holz NRW.

Viele betroffene KollegInnen haben die Befürchtung, dass ihre fortdauernde Benachteiligung sich nun nicht mehr ändert, nachdem der Kreis der Betroffenen sich durch die Nachverbeamtungen drastisch verringert hat.

Gerade deshalb kämpft der BDF als Gewerkschaft für die Tarifbeschäftigten im forstlichen Außendienst um die längst überfälligen Korrekturen, eben gerade weil die Gruppe der Betroffenen so klein ist!

Denn das ist Kernaufgabe einer Gewerkschaft - denen Gehör zu verschaffen, die ansonsten nicht gehört werden. Sie können durch Ihre Mitgliedschaft die Arbeit in diesem Bereich unterstützen und sich auf ganz kurzem Weg auch aktiv einbringen. Weil es auch Ihnen ein Anliegen ist, dass alle Mitarbeiter bei Wald und Holz NRW gerecht entlohnt werden, auch wenn Sie selbst nicht zu dem Kreis der Betroffenen gehören!

Rechte im Arbeitskampf
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