Herzlich Willkommen beim Bund Deutscher Forstleute NRW


Der BDF NRW arbeitet an einer neuen Internetpräsenz an anderer Stelle.
Der Umzug wird im Laufe des Dezembers 2018 erfolgen.
Wir bitten um Verständnis, wenn es im Zuge dieser Umstellung zur kurzzeitigen Nichterreichbarkeit kommt.


Die 18-köpfige Reisegruppe der BDF-Fachexkursion in den Pfälzerwald, Glashütte (Lemberg)
© Moritz Volkmann

BDF NRW Ticker

Besucht doch mal unsere Facebook-Seite, und nutzt sie als Plattform, um Euch über aktuelle forstpolitische Themen und die Arbeit Eures Berufsverbandes zu informieren und auszutauschen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

BDF-Aktuell

wenn Sie in der aktuellen Ausgabe lesen möchten, klicken Sie hier

Waldprogramm

wenn Sie mehr erfahren möchten, klicken Sie hier

Forststudium - und dann?

Durch Anklicken der Bilder gelangen Sie zur entsprechenden Datei.

Oktober 2018

BDF-Fachexkursion in den Pfälzerwald

Am 22. August 2018 startete die Bezirksgruppe Hochsauerland-Soest mit 18 Teilnehmern und -innen zur fünftägigen BDF-Fachexkursion in den schönen Pfälzerwald. Erste Station war die malerische Gemeinde Rumbach im Wasgau, wo uns der engagierte Ortsbürgermeister und Staatswaldförster Ralf Weber begrüßte. Rumbach stellt mit seinen knapp 480 Einwohnern eine kleine aber sehr aktive Gemeinde dar, was eine Reihe von Auszeichnungen wie die Silbermedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der dritte Platz im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ oder der Sonderpreis für die Innenentwicklung eindrücklich belegen. Darüber hinaus ist Rumbach aufgrund seiner gut erhaltenen Fachwerkhäuser und seinem vielfältigen Freizeitangebot ein beliebtes Ausflugsziel. Im dazugehörigen Gemeindewald schilderte uns Herr Weber die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Weißtannensaat. Hierbei konnten wir uns selbst davon überzeugen, dass die Saat eine geeignete Methode darstellt, diese interessante Baumart einzubringen. Zwingende Voraussetzung hierfür ist aber ein wirksamer Verbissschutz, welcher hier in Form einer Einzäunung vorlag. Zum Abschluss ging es steil bergauf, dabei erklommen wir die Burgruine Wegelnburg und genossen einen atemberaubenden Ausblick über den Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands.

Am Donnerstag empfing uns Michael Grünfelder, der Leiter des Forstamtes Hinterweidenthal. Zusammen erstiegen wir die 164 Stufen des Luitpoldturmes. Dort stellte Herr Grünfelder uns das Forstamt vor und ging auf die Historie der Region ein, welche lange Zeit unter bayerischer Obrigkeit stand. Neben der Vergangenheit wurde auch die derzeitige forstpolitische Entwicklung in Rheinland-Pfalz erläutert. Auf der anschließenden Wanderung durch das Biosphärenreservat, inklusive Kernzone, wurden Aspekte des Prozessschutzes, der Verkehrssicherung und Rückbau der Erschließung angesprochen und intensiv diskutiert. Nachmittags überschritt die Reisegruppe die lothringische Grenze um mithilfe einer Audioführung mehr über die bewegte Geschichte der historischen Festung Bitsch (frz. Bitche) zu erfahren.

Zur Station am Freitag begrüßten uns der Leiter des Forstamtes Johanniskreuz, Burkhard Steckel und der Revierleiter Hans-Peter Rauch. An mehreren Exkursionspunkten ging es vor allem um die weit zurückreichende Geschichte der Eichenbewirtschaftung im Forstamt. Wir besichtigten stattliche Eichen aus der napoleonischen Zeit, mitunter über 300 Jahre alt, und Eichen aus der sogenannten späteren bayerischen Zeit. Dabei wurde näher auf die Holzverwendung als Messerfurnier und Fassbau eingegangen. Weiterhin konnten wir uns davon überzeugen, wie anspruchsvoll sich die Verjüngung der Eichenbestände darstellt, zumal sich der überwiegende Anteil der Standorte im Forstamt im Buchenoptimum befindet. Klassisch wird hierbei vor allem auf Vollmasten gesetzt, wobei zur Verjüngung auf Zäunung und Schirmschläge zurückgegriffen wird. Nachmittags nahm die Gruppe die Gelegenheit wahr, in Zweibrücken die Konversion von ehemaliger militärischer Liegenschaft zu besichtigen. Abends erlebten wir in Glashütte einen geselligen Pfälzerabend mit Saumagen und Leberknödeln bei musikalischer Begleitung. Anschließend erfuhren wir im Rahmen einer originellen Weinprobe mehr zur Geschichte, Kultur und Besonderheiten der Region und deren Bewohner.

Waldbaulicher Höhepunkt der Exkursion war am Samstag unser Besuch bei Ministerialrat Georg Josef Wilhelm in Blieskastell, der uns das waldbauliche QD-Konzept näher brachte. Dieses zielt darauf ab, höherpreisiges Wertholz mit möglichst geringen Aufwand zu erzielen. Während einer spannenden Exkursion durch den dortigen Kommunalwald wurden uns die beiden Stufen der Qualifizierungs- und Dimensionierungsphase vorgestellt. Innerhalb der ersten Phase wird v. A. eine hohe Konkurrenzsituation ausgenutzt, um ein möglich astfreies Stammstück zu erziehen. Sobald dieses astfreie Stammstück 25 % der zu erwartenden Endhöhe des Baumes entspricht wird in der anschließenden Dimensionierungsphase durch langfristige und konsequente Freistellung die Konkurrenz durch mögliche Bedränger möglichst gering gehalten. Somit können im Vergleich zu klassisch hochdurchforsteten Beständen stärkere Durchmesser innerhalb kürzerer Zeit erzogen werden, wobei die Anzahl der Z-Bäume (sog. Supervitale), mit 20 bis 40 Bäumen je ha, verhältnismäßig gering ausfällt. Die Exkursionsgruppe bestaunte die bisherigen Ergebnisse des QD-Konzeptes, welches als Grundprinzip eine gedankliche Verbindung aus der französischen Mittelwaldbewirtschaftung und der preußischen Hochdurchforstung darstellt. Die besonderen Eindrücke des Tages ließen wir auf dem Salztripplerfest in Rumbach in geselliger Runde ausklingen.

Am letzten Tag unserer Exkursion besuchten wir nach dem Gottesdienst einen Krämermarkt mit Trecker- und Oldtimertreffen in Rumbach, dem Ausgangspunkt unserer Reise. Äußerst zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck traten wir unsere Rückreise an. Der Pfälzerwald hat uns mit seiner einzigartigen Landschaft, seinen kulturellen Besonderheiten und der lebensfrohen und gastfreundlichen Mentalität seiner Bevölkerung zutiefst beeindruckt. Für die gelungene Reise möchten wir den Organisatoren und allen unseren Gastgebern unseren herzlichen Dank aussprechen und freuen uns bereits auf weitere gelungene BDF-Exkursionen; In diesem Sinne „Zum Wohl die Pfalz.“

Bezirksgruppe Hochsauerland-Soest


September 2018

Personalversammlung 2018

größte Teilnehmerzahl seit 10 Jahren

Der Personalratsvorsitzende Ralf Neuheuser konnte am 12. Juli 2018 in der Stadthalle Werl ca. 670 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen.

Nach dem Geschäftsbericht des Personalrates, dem Vortrag der Jugendausbildungsvertretung durch Hr. Aaron Gellern sowie dem Bericht der Schwerbehindertenvertretung durch Hr. Christof Knoche begrüßte Hr. Neuheuser die für Wald und Holz NRW zuständigen Gewerkschaften:

Fr. Beate Rüther von der Gewerkschaft Ver.Di, die auch in Personalunion Vorsitzende des HPRs beim Umweltministerium ist.

Hr. Hoffmann von der IG BAU fand klare Worte zur Umstellung der Betreuung des privaten Waldbesitzes in NRW und sagte deutliche Worte zum „Lohndumping“.

Hr. Fred Hansen, Vorsitzender des BDF-  NRW, kritisierte deutlich den vorgegebenen Termin 1.1.19 zur Veränderung bei der Betreuung des privaten Waldbesitzes in NRW: „Treibende Kraft ist hierbei die Spitze des Waldbauernverbandes NRW. Die Belange der meisten Waldbesitzer und Waldbesitzerinnen werden nicht beachtet. Besser wären längere Übergangszeiten sowie eine „Grundversorgung“ durch Wald und Holz NRW für private Waldbesitzer, die sich nicht so schnell auf die neuen Anforderungen umstellen können“. Bei der Holzvermittlung sind regionale Gegebenheiten zu berücksichtigen, um auch hier den Waldbesitz in die Lage zu versetzen sein Holz zu vermarkten.

Alle waren gespannt auf die Rede des StS Dr. H. Bottermann, Umweltministerium NRW, zu den zukünftigen Aufgaben von Wald und Holz NRW, bes. für den Bereich der Betreuung des privaten Waldbesitzes. In seiner Rede betonte StS Bottermann noch einmal den festgelegten Termin 1.1.19 für den Ausstieg aus der Holzvermittlung und den Einstieg in die direkte Förderung.

Dies wird vor allen durch die Spitze des Waldbauernverbandes NRW vehement gefordert, aber in der Realität, so der Tenor vieler profunder Redebeiträge anwesender Mitarbeiter, ist dies nur mit Übergangsfristen umzusetzen sein.

Der Leiter von Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, betonte in seiner Rede die vielen zukunftsweisenden Aufgaben für den Wald in NRW, für die sich die 1350 Mitarbeitenden von Wald und Holz NRW gerne einsetzen. Dies biete auch für die „Nachwuchskräfte“ interessante Perspektiven.

Nach dem Mittagessen gab Fr. Deimel, Vorsitzende des „AK Sucht“, noch wichtige Hinweise  zur Umsetzung der Dienstvereinbarung „Sucht“.

Hr. Jörg Schwarz von der Deutschen Rentenversicherung gab mit eine Präsentation noch interessante Hinweise zur Rentenberechnung, hier insbes. für den Bereich Kindererziehungs- und Pflegezeiten.

Gegen 15 Uhr endete die Personalversammlung 2018, und alle Teilnehmer fuhren mit vielen aktuellen Informationen in die Forstämter zurück.

RN       



 

FAIRNESS FIRST!
Beitragsüberprüfung


Liebe Mitglieder,
bitte überprüfen Sie selbstständig, ob Sie Ihre BDF-Beiträge entsprechend Ihrer Besoldungsstufe oder Entgeltgruppe entrichten! Stichprobenartige Nachforschungen seitens der Geschäftsstelle haben ergeben, dass dies stellenweise leider nicht der Fall ist, und dem Landesverband dadurch Ausfälle im dreistelligen Bereich entstehen.

Wir leisten täglich saubere und engagierte Arbeit für Sie in Ihrem Beruf.
Zudem bieten wir Ihnen die für SIe günstigste Beitragsstruktur.
Unsere Beitragstabelle finden Sie hier.

Also: Verhalten Sie sich fair!
Bezahlen Sie bitte das, was Sie müssen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
UM

Sind wir bei Ihnen an der richtigen Adresse?
Gewerkschafts- und Verbandsarbeit findet inhaltlich nicht immer die Zustimmung von Arbeitgebern, sei es im öffentlichen Dienst oder in privaten Verwaltungen. Oftmals treten wir per Email mit Ihnen Kontakt und Sie mit uns. Bitte überprüfen Sie, ob die uns von Ihnen genannte Mailadresse geeignet ist, auch möglicherweise sensible Inhalte zu senden und zu empfangen. Mit der Angabe Ihrer privaten Adresse befinden Sie sich immer auf der sicheren Seite! UM

 


 

 


 


 

Der BDF ist Fachgewerkschaft im
Deutschen Beamtenbund und Tarifunion (DBB)