Ingo Haurand, Markus Gumpricht und Frank Bossong im Gespräch mit Angela Freimuth, MdL (FDP, 3. v. l.) © Armin Jung
Ingo Haurand, Markus Gumpricht und Frank Bossong im Gespräch mit Angela Freimuth, MdL (FDP, 3. v. l.) © Armin Jung

 

 

 

Meinungsaustausch mit Landtagsabgeordneten
im Märkischen Kreis

Dezember 2018
Nachdem man sich in der letzten Bezirksgruppenversammlung darauf verständigt hatte, vor dem Hintergrund der Beendigung der kooperativen Holzvermarktung und der Umstellung auf eine direkte Förderung bei der forstlichen Betreuung den Kontakt zu Landtagsabgeordneten zu suchen, setzte ein kleines Team der Bezirksgruppe diesen Auftrag zwischen Juli und Oktober in mehreren Terminen um.

 

Mit allen sechs Landtagsabgeordneten des Märkischen Kreises wurde ein Meinungsaustausch vereinbart, um vor allem darüber zu informieren, dass das vom Ministerium gesetzte Umsetzungsdatum zum 1. Januar 2019 in Gänze nicht realisierbar ist. Vor allem im Hinblick auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12. Juni 2018 hatte das Bundeskartellamt signalisiert, nicht mehr gegen die Holzvermarktungspraxis in NRW aktiv vorzugehen. So warb man in den sehr konstruktiven Gesprächen dafür, die noch bis Ende 2020 laufenden Beförsterungsverträge nicht vorzeitig zu kündigen oder die Systeme der kooperativen und privaten Holzvermarktung noch eine Zeit lang nebeneinander laufen zu lassen, bis sich die Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen strukturell so aufgestellt haben, dass keine zu starken Brüche in der Betreuung und der Holzvermarktung zu befürchten sind. Befeuert wurden die vorgetragenen Argumente durch die sich abzeichnende Borkenkäfergroßkalamität, die nicht nur die nordrhein-westfälischen Wälder auch in 2019 noch stark in Mitleidenschaft ziehen wird.

 

Die Abgeordneten waren ausnahmslos dankbar für den sachlichen Diskurs, der im Nachhinein in Schreiben an die Ministerin, Landtagsanfragen und Presseterminen mündete. Grundsätzlich war festzustellen, dass das Wissen über den Bereich Forst- und Holzwirtschaft nur bruchstückhaft vorhanden war und es deshalb enorm wichtig scheint, sich als berufspolitische Vertretung aktiv in die Meinungsbildung einzubringen und sich auch regional als fachlich kompetenter Ansprechpartner zu zeigen! BG MS









Tarifbeschäftigte Revierleiter – Gleiches Geld für gleiche Arbeit

 

Dezember 2018

Es ist schon fast zur Gewohnheit geworden, auf den Personalversammlungen bei Wald und Holz alljährlich zu beklagen, dass die tarifbeschäftigten Revierleiter gegenüber ihren verbeamteten Kollegen massiv finanziell benachteiligt sind. In gleicher Gewohnheit nickt die Betriebsleitung den betroffenen Revierleitern verständnisvoll zu und zuckt mit den Schultern, da nun einmal der TV-L  so ist wie er ist und Wald und Holz eben tarifgebunden sei.


Informationen für Tarifbeschäftigte im Innendienst bei Wald und Holz NRW

 

Dezember 2018

Im Sommer 2017  wurde die Dienstpostenbewertung für den mittleren und gehobenen Innendienst bei Wald und Holz NRW durchgeführt. Hierzu sollten die Beschäftigten ihre Stelle selbst beschreiben, um - ergänzt um ein Interview - von einem externen Unternehmen analysiert und im Hinblick auf die aktuelle Stellenbewertung überprüft zu werden.


C.J. Caesar (2.v.l.) und die Bezirksgruppe OWL in der Brauerei - alle offensichtlich seht zufrieden! © BG OWL
C.J. Caesar (2.v.l.) und die Bezirksgruppe OWL in der Brauerei - alle offensichtlich seht zufrieden! © BG OWL

Mitgliederversammlung BZG OWL

 

Dezember 2018

Herwart Siebert konnte am 21.September 2018 zahlreiche Mitglieder der Bezirksgruppe Ostwestfalen-Lippe im Liebharts Fachwerkdorf in Detmold zu einer bestens vorbereiteten und organisierten Mitgliederversammlung begrüßen.

 

C. J. Caesar, Waldbeauftragter der Bundesregierung, berichtete über die aktuelle Forstpolitik der Bundesregierung. So stellt die Bundesregierung beträchtliche Haushaltsmittel für Projekte, Objekte und forstliche Maßnahmen zur Verfügung, die sowohl einer positiven Entwicklung der Waldbewirtschaftung  als auch der Schaffung neuer forstlicher Arbeitsplätze dienen sollen. Er forderte den BDF auf, sich dieser Entwicklung anzunehmen und sie zu unterstützen.

 

Die Berichte aus den Personalräten im Landesverband Lippe und im Landesbetrieb Wald und Holz machten deutlich, dass sich Erfolge und Herausforderungen die Waage halten. Herwart Siebert und seine Vorstandsmitglieder konnten auf ein lebhaftes Jahr zurück schauen und einen entlastungsfähigen Geschäfts- und Kassenbericht verweisen. Den Berichten schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

An der Stelle, an der in der Regel ein forstlicher Tagesordnungspunkt angeboten wird, stand diesmal eine Brauereibesichtigung. Der Juniorchef der Liebharts Privatbrauerei präsentierte eine Besichtigung der besonderen Art. Mit launigen Worten und unterhaltsamen Ausführungen brachte er den Forstleuten die hohe Kunst der Bierbrauerei näher. Nach dem Motto, das man Ernsthaftes humorvoll vortragen sollte, stellte er den betriebswirtschaftlichen Aufwand sowie die finanziellen Risiken vor, die es zu bewältigen gilt, wenn man sich mit seinen Produkten wie hier mit dem Produkt „Bio-Biere“ auf den Markt wagt. Neben den verschiedenen Biersorten produziert die Brauerei auch ein interessantes Sortiment an Bio-Limonaden. Neben der Theorie kam auch die Praxis nicht zu kurz. Im Braukeller stand dann noch eine maßvolle Verkostung auf dem Programm.

Schade, dass auf Grund der momentan angespannten Lage viele Kolleginnen und Kollegen nicht teilnehmen konnten.

Ihr habt was verpasst!

 

Fazit: Eine gelungene Mitgliederversammlung, die Lust auf mehr gemacht hat. Siebert/Wolting